Evangelische Kirchengemeinde Zainingen

Investitur von Pfarrer Daniel Mangel

Pfarrer Mangel mit Dekan Karwounopoulos und den beiden Vorsitzenden aus Zainingen und Feldstetten

 
 Am 27. September 2020 setzte Dekan Michael Karwounopoulos Pfarrer Daniel Mangel feierlich in sein Amt als Pfarrer ein. Ab dem 1. Oktober 2020 wird sich Pfarrer Mangel seelsorgerlich um die beiden Kirchengemeinden Feldstetten und Zainingen kümmern.

Nicht nur das Musikteam und ein Bläserensemble des Musikvereins Zainingen bereichterten den Gottesdienst musikalisch und machten daraus einen festlichen Gottesdienst. Auch das Wetter zeigte seine wärmende Seite Ende September und ermöglichte so einen "Wander-Kaffee" im Anschluss im Freien gemäß den Coronavorgaben.

Die ganze Gemeinde konnte - dank Übertragung ins Gemeindehaus - diesen besonderen Tag mit Pfarrer Mangel und Familie mitfeiern.

 

 


 

 

Neues und Vertrautes – Gottesdienste ab Oktober 2020

Die Zaininger (wie auch die Feldstetter -) Gemeindeglieder können – wie bisher – jeden Sonntag im Wohnort den Gottesdienst besuchen!

Zainingen: sonntags um 9.15Uhr mit Nachläuten (Gottesdienstbeginn ca. 9.22Uhr, d.h. ca. 15 Minuten früher als bisher)

Feldstetten: sonntags um 10.30Uhr mit Vorläuten (Gottesdienstbeginn um 10.30Uhr ca. 35 Minuten später als bisher)

Einmal pro Monat findet in Zainingen der Gottesdienst um 10.30Uhr statt (mit Vorläuten, Gottesdienstbeginn um 10.30Uhr). In Feldstetten ist an eben diesem Sonntag ebenfalls Gottesdienst um 10.30Uhr mit Vorläuten.

An diesem Sonntag ist Pfarrer Mangel zum Gottesdienst in Zainingen und die Feldstetter Kirchengemeinde hat sich bereiterklärt, diesen einen Sonntag pro Monat selbst vorzubereiten. Z. B. mit einem Prädikanten aus der eigenen Gemeinde, oder z. B. als Liedergottesdienst, oder z. B. von einem Hauskreis oder Jugendkreis, oder mit einem Referenten.

Kinderkirchen

Mit diesem Modell können die Kinderkirchen in beiden Kirchengemeinden wie bisher stattfinden: in Zainingen im Anschluss an den Erwachsenengottesdienst von 10.30Uhr bis 11.15Uhr.

In Feldstetten findet der Kindergottesdienst parallel zum Erwachsenengottesdienst ab 10.30Uhr statt.

Beteiligte im Gottesdienst

Die Mesnerinnen in beiden Gemeinden wurden vor Veröffentlichung nach ihrer Meinung gefragt und haben Zustimmung signalisiert.

Wichtig: Modell zur Probe

Dieses Modell wird bis zum Ende des nächsten Kirchenjahres getestet, bis Ende November 2021. Das Modell soll während dieser Probephase zwischenreflektiert und die Erfahrungen von einem Jahr endreflektiert werden. Schließlich soll es, wenn nötig, eine Anpassung des Gottesdienstmodells geben.

Nun hoffen wir, die beiden Kirchengemeinderäte, dass wir mit diesem Gottesdienstmodell Ihre Interessen abgebildet haben. Bleiben Sie gerade im Blick auf dieses Modell aktives Mitglied unserer Gemeinde und lassen Sie uns Ihre Meinung jetzt, während des nächstens Kirchenjahres und bei der Endreflexion wissen!

Mit ganz herzlichen Grüßen, für beide Kirchengemeinderäte

Ihr Pfarrer Daniel Mangel

Rares für Bares – Endspurt im September

Mit dem Anfang des Septembers geht unsere Aktion "Rares für Bares" in ihren Endspurt über. Die letzten Wochen waren allerdings nicht wie geplant nur durch rege Verkaufsaktivitäten geprägt, sondern auch durch einige Haushaltsräumungen und "Hausbesuche" in z.B. Böhringen, Metzingen und Kirchheim. Trotz vielen guten Geschäften blieb unser Trödellager also immer gut gefüllt. Wir als Kirchengemeinderat möchten an dieser Stelle schon einmal einen herzlichen Dank für die vielen und vielfältigen Spenden geben!

Wir nehmen natürlich immer noch Exponate an, aber werden uns ab jetzt darauf konzentrieren unseren Bestand an den Mann oder an die Frau zu bringen. Ein neuer Zwischenstand zum 1. September:

  • 131 Exponate sind bereits verkauft
  • 46 Pakete wurden verschickt
  • 4.738€ Gewinn wurden abzgl. Kosten bereits erzielt

Mal wieder Predigtgottesdienst in der Martinskirche

Fast ein halbes Jahr ist es her seitdem in unserer Martinskirche in Zainingen zum letzten Mal ein Predigtgottesdienst stattgefunden hat. Blicken wir zurück: Als Ende März die Kontaktsperren und damit verbundenen Schließungen öffentlicher Einrichtungen beschlossen wurden gab es einige Wochen nur Onlinegottesdienste, darunter auch ein sehr kreatives Gemeinschaftsprojekt mit den benachbarten Kirchengemeinden. Ab Christi Himmelfahrt gab es auch wieder Präsenzgottesdienste, allerdings mit großen Einschränkungen und draußen in Pfarrgarten und Kirchhof. Letzteres stellte sich für den heißen und trockenen Sommer sogar als Segen heraus: die Gottesdienste im Kirchhof wären evtl. auch für die Sommer nach Corona eine runde Sache. Das regnerische Wetter an dem Konfirmationstermin und schließlich auch diesen Sonntag brachte dann allerdings wieder unsere Martinskirche ins Spiel.

 

Beim Predigttext 1. Kor 3,9–17 ging es dabei passenderweise um das Thema Immobilien und Bauen. Im Korintherbrief schreibt der Apostel Paulus wie wir unser eigenes Glaubensleben, aber insbesondere auch unsere Gemeinde bauen sollen. Das Fundament steht dabei schon: Jesus Christus. Er ist das Zentrum unseres Glaubens und unserer Gemeinde. Was wir darauf bauen ist dann jedoch uns überlassen. Paulus zählt mit Gold, Silber, Holz und Stroh einige Werkstoffe auf und warnt, dass das Gebäude einmal einer Feuerprobe unterzogen wird. Die schlechten Materialien verbrennen dabei während die hochwertigen bestand haben werden.

Auch wenn die Coronakrise sicher nicht diese Feuerprobe war von der Paulus hier redet, war es doch eine schwere Probe für unsere Gemeinde und ich persönlich denke, dass wir in dieser Zeit einiges in der Gemeinde „gebaut“ haben was Bestand haben wird: in der frühen Phase lernten wir, wie wertvoll Gemeinschaft sein kann, wenn Versammlungsfreiheit nicht selbstverständlich ist. Dann bekamen wir Zeit kreativ zu werden und auch bestehende Strukturen und Abläufe zu hinterfragen. Schlussendlich ist und wird so einiges neues daraus entstehen – wir dürfen gespannt sein, was das Jahr 2020 noch für uns und unsere Gemeinde bringen wird.

Die Kirche bleibt im Dorf!

Die Kirche bleibt im Dorf – so ein bekanntes Sprichwort, welches uns ermahnt mit Augenmaß und Umsicht zu handeln und uns nicht von Überkorrektheit und Aktionismus leiten zu lassen. Bei unserer sehr erfolgreichen und nach wie vor laufenden Aktion „Rares für Bares“ kam dieses Sprichwort bei einem ganz besonderen Exponat jedoch wortwörtlich zum Einsatz: ein Modell der Martinskirche aus den frühen 70er Jahren, erbaut von einem unbekannten Künstler. Nachdem diese einige Jahre als Gartendeko verwendet wurde, verbrachte sie fast ein halbes Jahrhundert auf dem Dachboden und wurde erst wieder im Zuge unserer Aktion ans Licht gebracht. Nach einer kurzen Begutachtung war klar: rein monetär ist sie nichts wert. Für uns Zaininger dagegen steht der Bezug zum Kirchengebäude, zu den vielen Renovierungen und Ausbaumaßnahmen, die bereits geleistet wurden und für die Gemeinschaft beim Gottesdienst. Nach einigen Diskussionen und Überlegungen kam uns dann die Idee: die Kirche soll zu einer Opferbüchse werden, die immer dann verwendet wird, wenn wir für die Martinskirche sammeln: Kirchenrenovierung, Glockenanlage, Turmuhr, Tontechnik, usw. Außerhalb der Gottesdienste mit entsprechendem Opferzweck, ist die Modellkirche in der Vorhalle zu finden sodass auch Besucher von Außerhalb dieses schöne Stück zu sehen bekommen können.

  • Meldungen aus der Landeskirche

  • 29.10.20 | Entsetzen über Anschlag von Nizza

    Zutiefst betroffen zeigt sich Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July vom Mordanschlag in der Notre-Dame Kirche im französischen Nizza. Gleichzeitig spricht er sich für Gespräche mit "Friedensuchern aller Religionen" aus.

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  • 29.10.20 | Einfach mal offen reden

    „Erzähl doch mal …“. Und dann wird getippt. So läuft das im Seelsorge-Chat für Schülerinnen und Schüler. Elk-wue.de hat jetzt mit Michael Pohlers gesprochen, der das Pilotpojekt mitentwickelt. Er sagt: „Wir haben spannende Entdeckungen gemacht und entwickeln das Projekt ständig weiter.“

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  • 27.10.20 | Corona verschärft Sucht-Probleme

    Die Corona-Pandemie verändert unseren Alltag, verunsichert und weckt vielfältige Ängste. Menschen mit Suchterkrankungen trifft dies besonders hart. Erfahrungen aus den Suchtberatungsstellen des Diakonischen Werkes.

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