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Kunst & Kultur - Sehenswertes

"Zehn Gebote" in Stein gemeißelt

"Zehn Gebote" in Stein gemeißelt

"Zehn Gebote" in Stein gemeißelt

Direkt neben der Kirche liegt das Atelier von Familie Hauswirth. Das Atelier befindet sich im ehemaligen (mittelalterlichen) Pfarrhaus. Ein Besuch dort lohnt sich immer!

Ein Kunstwerk von Volker Hauswirth ziert die Seitenwand des Kirchenschiffes der Zaininger Martinskirche. Es wurde zum Abschied von Pfarrer Wolfgang Henkel dort installiert (siehe Bild).

Mehr Infos zur Arbeit von Familie Hauswirth finden sie hier!

www.ARTelier-hauswirth.de




Die Orgel - Ein Kleinod

Weigle-Orgel in der Martinskirche

Weigle-Orgel in der Martinskirche

Weigle-Orgel in der Martinskirche

1769 wurde die Martinskirche erstmals mit einer Orgel ausgestattet.

1908 wurde die Firma Goll und Sohn von der Kirchengemeinde beauftragt - unter Verwendung des alten Gehäuses - eine neue Orgel mit 9 Registern zu erstellen (verteilt auf zwei Manuale und ein Pedal.

Im Februar 1909 konnte die Lieferung der neuen Orgel erfolgen. Die 1917 während des 1. Weltkrieges herausgenommenen Prospektpfeifen wurden im Mai 1919 ersetzt.

1956 wurde die Orgelbauanstalt Friedrich Weigle in Echterdingen beauftragt, die Orgel zu überholen. 1977 war die neue Orgel der Firma fertiggestellt. Sie hat rein mechanische Register und Spieltraktur mit 13 Registern. Sie verfügt über 2 Manuale C-g3, Pedale von C-f1.

Eine Besonderheit ist das Gehäuse der Orgel:

Beim Umbau wurde eine Barockbemalung entdeckt, die aus dem Jahr 1775 stammt. Die Bemalung wurde auf Anordnung des Denkmalamtes restauriert. Die neue Orgel wurde im Rahmen eines Festgottesdinstes am Sonntag, den 18. dezember 1977 eingeweiht.

Momentan kooperieren wir bei Fragen zur Pflege und Wartung unserer Orgel vertrauensvoll mit dem Orgelbau-Meisterbetrieb Andreas Schmutz in Donnstetten







Die Glocken - Der Ton, der uns ruft

Glockenstuhl im Turm der Martinskirche

Glockenstuhl im Turm der Martinskirche

Glockenstuhl im Turm der Martinskirche

Vier Glocken läuten im Turm der Zaininger Martinskirche:

Die größte und älteste Glocke wurde 1524 in Urach gegossen und wiegt 22 Zentner. Sie hat den Ton fis. Sie wurde verschont als 1917 und 1940 die beiden älteren Glocken für Rüstungszwecke abgeliefert werden mussten.

Die zweite Glocke hat den Ton a und trägt die Inschrift: "O land, Land, Land, höre des Herrn Wort". Sie wiegt 431 kg.

Die dritte Glocke hat den Ton h und dazu die Inschrift: "Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit". Gewicht: 229 kg.

Die vierte Glocke, die Taufglocke, wiegt 221 kg und trägt die Inschrift: "Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden". Sie hat den Ton cis.





Noch dunkel ist' s, da klingt vom Turme schon die Morgenglocke (6 Uhr) und es sagt ihr Ton: Frisch auf, ans Werk, ans Werk! und Gottes Segen geb euch Gelingen stets auf euren Wegen!

Die Elfuhrglocke (11 Uhr) ruft zur Mittagsrast: dank, Gott! für das, was du bescheret hast!

Mitten am Nachmittag (15 Uhr) hörst du es läuten: Auch bei der Arbeit will dich Gott geleiten.

Die Abendglocke (18 Uhr) dir willkommen ist; sprich nun: Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ!

Zusammen läuten heut die Glocken all (9.30 Uhr), zum Gotteshaus ruft uns ihr froher Schall: Erhalt uns in der Wahrheit, lieber Gott, durch deine Gnad, hilf uns aus aller Not!

Die Hände faltet ein jung Mütterlein und horchet stille auf das Taufglöcklein: Jetzt wird auf Vater, Sohn und Geist getauft, dein kind, das Jesus sich mit Blut erkauft.

GEMEINDEHAUS BUCHEN!

Ob das Gemeindehaus für ihre Festivität noch zu haben ist sehen sie 

hier!