"Der Schnee von gestern ist das Wasser von morgen!"

Evangelisches Pfarrhaus Zainingen

Um das Jahr 650 kam das Christentum nach Zainingen. Der Ausgangspunkt der Missionierung war vermutlich die Martinskirche in Kirchheim/Teck. Von dort lief die Gute Nachricht dem Lenninger Tal folgend auf die Zaininger Alb.

Anfang des 8. Jahrunderts wurde in Zainingen eine steinerne Kirche gebaut. Zuvor gab es lediglich ein hölzernes Kirchlein. Im Jahr 1559 ließ Herzog Christoph eine Ringmauer um die Martinskirche bauen.

Sie diente vor alllem dem Schutz durchreisender Transporte, insbesondere der Salzfuhren, die auf der Durchgangsstraße Wien-Paris eine große Rolle spielten. Die 6-8 Meter hohe und 1,5 Meter dicke Mauer war von einem Wassergraben umgeben, den eine Zugbrücke überspannte.

Im Jahr 1769 wurde die Martinskirche in Zainingen erstmals mit einer Orgel ausgestattet. 1784 wurde ein neues Pfarrhaus gebaut.