Von der Pfarrscheuer zum Gemeindemittelpunkt

Pfarrscheuer um 1900

Die am 1. April 1958 vom Staat an die Kirchengemeinde übereignete Pfarrscheuer war der Ausgagngspunkt der Zaininger Gemeindehaus-Geschichte.

 

 

Gemeindehaus Zainingen 1961

Am 29. Oktober 1960 wurde mit dem Abbruch der dicken Mauern der Scheuer begonnen. Das Dach wurde mit Stämmen abgefangen, die Steine zu Schotter gequetscht und die Fundamente hochgemauert. Bereits am 17. Dezember (3. Advent), nach einjähriger Bauzeit, wurde die Einweihung gefeiert.

Zitat aus dem Presseartikel vom 16.12.1961:

"Das neue Haus stellt nicht nur dem heimischen Handwerk für seine Leistungen, sondern auch den Gemeindegliedern für ihren Gemeinsinn und ihre Opferfreudigkeit ein gutes Zeugnis aus. Möge es sich an Generationen in einer friedlichen Zukunft als eine segensreiche Einrichtung erweisen."

Sgrafitto von Therese Langbein

Besonderheit des Gemeindehauses ist das Sgrafitto von Grafikerin Therese Langbein (Tochter des Zaininger Pfarrers Langbein). Es stellt die Einladung zum Abendmahl nach Lukas 14 dar. Diese Arbeit setzte den Schlußpunkt hinter die Bemühungen der Kirchengemeinde Zainingen aus der Pfarrscheuer ein Gemeindehaus entstehen zu lassen.

Das Gemeindehaus im Winter 2013

Nach über 50 Jahren intensiver Nutzung mit einem regen Gemeindeleben drängte sich die grundlegende Sanierung und zweckmäßige Erweiterung auf. Nach vielen Planungen, Enttäuschungen und Neuanfängen gewannen die Pläne Gestalt und Konkretion. 

Schritte in die Zukunft

Mit Architekt Hintzenstern aus Münsingen konnten wir ein konsenfähiges Sanierungs- und Baukonzept erstellen und die Bauarbeiten für die Umsetzung im Juni 2014 aufnehmen.