Pizzaktion 2017

CVJM Pizzaaktion 2017 - Die Speisung der 500

 

Mit über 500 verkauften Pizzen haben wir dieses Jahr soviel gebacken wie noch nie - einen herzlichen Dank nochmal für alle Mitarbeiter, Organisatoren, Besteller und natürlich an Markus und Regine Ruopp die uns die notwendigen Räumlichkeiten für Backstube und Büro zur Verfügung gestellt haben!

 

Bei der Zahl 500 und dem Thema Pizza backen kommt mir die Speisung der

5000 in den Sinn. Natürlich sind 5000 nochmal eine ganze Hausnummer mehr als 500 und Jesus und seine Jünger hatten keinen Doppelzentner Mehl und Pizzabelag in Großhandelsgebinden zur Verfügung um die Menge zu Versorgen, sondern nur 5 Brote und 2 Fische - und dennoch: die Geschichte zeigt wie aus einem kleinen Anfang etwas großes werden kann!

 

Bei unserer ersten Pizzaaktion vor vier Jahren hatten wir noch keine Erfahrung bzgl. der Mengen die wir kaufen sollten, einen Ofen den wir nie so ganz unter Kontrolle hatten und der bei jedem Öffnen etwa 100 Grad verlor und ein Bestellsystem, das aus handschriftlichen vollgekritzelten Zetteln bestand. Die Aktion war dementsprechend chaotisch und nicht wenige Besteller mussten wir anrufen und vertrösten

- ihre Pizza verspätet sich um 45 Minuten! Doch trotz der anfangs etwas unbeholfenen Gehversuche im "Pizza-Business" haben wir uns nicht entmutigen lassen - jeder hat seinen Teil dazu beigetragen unseren Pizzaservice zu verbessern.

 

Mittlerweile können wir richtig stolz auf das sein, was wir aufgebaut haben - flinke Teigmacher und Beleger, erfahrene Ofenmeister an einem echten italienischen Pizzaofen, ortskundige Fahrer und Verpacker und ein Bestellsystem bei dem wir nicht so schnell den Überblick verlieren. Ohne den Einsatz vieler Mitarbeiter im Vorder- und Hintergrund der Aktionen wäre das nicht möglich gewesen. Noch einmal herzlichen Dank für euren Einsatz!

Bericht und Gedanken zur Pizzaaktion 2016

Mit 386 verkauften Pizzen und 86 verkauften Salaten war unsere Pizzaaktion auch dieses Jahr sehr erfolgreich. Und diesen Erfolg verdanken wir dem Einsatz vieler Mitarbeiter! Wer unsere Backstube besucht hat, wird sicher festgestellt haben, dass wir inzwischen einem gut organisierten, professionellen Lieferservice Konkurrenz machen könnten. Jeder hat seinen Platz und seine Aufgabe.

 

Der Weg einer Pizza

Der Weg einer Pizza beginnt bei der Bestellung: in Georgs Werkstatt haben wir dazu ein modernes Büro mit PC, Drucker und Internetanschluss eingerichtet. Jede Bestellung wird von uns dort in einer Datenbank erfasst, damit wir jederzeit den Überblick haben, wann wie viel von was auf uns zukommt: Reicht die Salami? Wieviel Pizzen müssen auf 12:30 an den Mann?

Aus jeder Bestellung wird dann ein Laufzettel, der unseren Pizzadesignern weitergegeben wird. Diese verwandeln einen „Teigbollen“ Schritt für Schritt in eine für den Ofen fertige Pizza. Sobald alle gewünschten Zutaten in ordentlicher Menge drauf sind  geht’s dann weiter zu unseren Ofenmeistern die mit ihren drei Öfen bis zu ca. 25 Pizzen gleichzeitig im Blick haben müssen.

Nachdem die Pizza den Ofen wieder verlässt, kommt unser Versandteam in Aktion. Dieses Team muss nicht einfach nur Pizzen in Kartons verpacken sondern auch an die Fahrer denken. Welche Bestellungen passen zusammen? Haben wir die Ulmer Straße dreimal auf 12:30? Dann kommen diese 3 Bestellungen natürlich in eine Box!

 

Arbeit und Unterstützung jenseits der Backstube

Damit hätten wir den ganzen Weg der Pizza nachvollzogen – und dennoch fehlen noch ein paar Leute: die ganze Aktion musste organisiert werden, die Zutaten mussten eingekauft werden, viel Werbung musste betrieben werden, der Teig musste einen Tag vorher gemacht werden und die Backstube musste auf- und abgebaut werden. Viel Arbeit die man auch als Selbstabholer nicht mitbekommt. Auch wollen wir uns nochmal herzlich bei den Familien Ruopp bedanken, die uns ihre Garage zur Verfügung gestellt haben obwohl sie jetzt die nächste Woche bei jedem Betreten der Garage einen Pizzageruch in der Nase haben werden. Außerdem natürlich noch Danke an alle, die Fahrzeuge, Öfen oder was auch immer zur Verfügung gestellt haben.

 

Das Gemeindeleben ist wie eine Pizzaaktion!

Summa sumarum: Unsere Pizzaaktion ist ein starkes Stück Gemeinschaft! Und ich denke sie spiegelt damit auch unseren Glauben wieder. In der Bibel (1.Korintherbrief Kapitel 12) heißt es, dass jedes Mitglied der Gemeinde bestimmte Gaben besitzt, die es auszeichnen - die Gemeinde ist dadurch wie ein Körper und jedes Mitglied wie ein bestimmter Teil davon. Und genauso wie unsere Pizzaaktion mit 30 Ofenmeistern aber ohne Blechputzer nicht lange funktioniert hätte, würde eine Gemeinde nicht lange funktionieren wenn jeder genau die gleichen Gaben hätte und jeder genau den gleichen Glauben leben würde. Diese „Gemeinschaft der Verschiedenen“ soll uns motivieren, uns mit unseren Gaben in die Gemeinde einzubringen, ob als Chormitglied, als aktiver Kirchenbesucher oder als Jungscharleiter. Sie soll uns motivieren, uns auszutauschen wie wir unseren Glauben persönlich leben und welche Erlebnisse wir mit Gott gemacht haben. Und sie soll uns davor abhalten in Hierarchien zu denken. In der Gemeinde gibt es keine wichtigen und unwichtigen Aufgaben und Rollen - jeder ist wertvoll!